Pri­mar­schu­le Wens­lin­gen
Bue­ch­weg 154
CH — 4493 Wens­lin­gen BL

Tel. Schul­lei­tung: 061 991 92 60
Tel. Leh­rer­zim­mer: 061 991 09 64

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Schul­rat

 

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Kon­zep­ti­on und Erstel­lung:
Adri­an Hei­ni­ger, Wens­lin­gen

 

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Schul­haus­um­bau

Schul­haus­um­bau

– Den letz­ten Schliff über­neh­men die Kin­der -

Bohr­ge­räu­sche, Farb­ge­ruch und ein reges Ein und Aus – das alles präg­te wäh­rend den letz­ten paar Mona­ten das Leben im Pri­mar­schul­haus Wens­lin­gen. Nach gros­sem und uner­müd­li­chem Ein­satz vie­ler Betei­lig­ter nei­gen sich die Umbau­ar­bei­ten lang­sam aber sicher dem Ende zu.

Gleich­zei­tig wird das Schul­haus nach und nach mit Neu­em und Bun­tem geschmückt: Erste Zeich­nun­gen wer­den auf­ge­hängt, Werk­ar­bei­ten aus­ge­stellt und um den Ein­gangs­be­reich draus­sen eben­falls in neu­em Glanz erstrah­len zu las­sen, gestal­ten die Kin­der wäh­rend einem Pro­jekt­tag die Wand hin­ter dem Ping­pong-Tisch.

Nach­dem die Wand vom Maler grun­diert wur­de, sol­len far­ben­fro­he Figu­ren nach dem Vor­bild des ame­ri­ka­ni­schen Künst­lers Keith Haring die Wand auf­pep­pen. Haring gilt als Ver­tre­ter der Pop-Art-Sze­ne der 1980er Jah­re. Typisch für die­se Stil­rich­tung sind ein­fa­che For­men und grel­le Far­ben. Trotz der Ein­fach­heit wird den Kin­dern eini­ges an moto­ri­schen Fer­tig­kei­ten abver­langt. Wäh­rend die Scha­blo­nen für die klei­ne­ren Kin­der bereits erstellt wur­den, fer­ti­gen die­se die Grös­se­ren sel­ber an. Nach­dem die Vor­la­gen an der Wand ange­bracht sind, wer­den die Figu­ren mit sorg­fäl­ti­gen Pin­sel­stri­chen aus­ge­malt. Dabei unter­stüt­zen die Älte­sten die Jüng­sten, wobei nicht nur die Fein­mo­to­rik, son­dern auch sozia­le Kom­pe­ten­zen geför­dert wer­den. Nach­dem alle Kör­per auf­ge­malt sind und die Far­be getrock­net ist, erhal­ten sie die typi­sche schwar­ze Umran­dung sowie Bewe­gungs­li­ni­en.

Die Nach­ah­mung der Keith Haring-Figu­ren scheint die Kin­der auf ver­schie­de­ne Art und Wei­se zu inspi­rie­ren. Beim Malen wird zum Bei­spiel dar­über dis­ku­tiert, ob der Künst­ler wohl auch Scha­blo­nen ver­wen­det hat. Ande­re las­sen ihre Fan­ta­sie spie­len, indem sie ihre Krea­tur als Super­man über die Wand flie­gen sehen oder sich als Tän­zer sel­ber in die Figur hin­ein­ver­set­zen. Eine ande­re Grup­pe fin­det die Vor­stel­lung toll, sich für immer auf der Wand ver­ewigt zu haben. Wie­der­um ande­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler tei­len sich über krea­ti­ve Ideen aus, wie man die rest­li­chen Wän­de des Schul­hau­ses gestal­ten könn­te…

Las­sen Sie sich doch sel­ber von unse­rem Kunst­werk inspi­rie­ren, wenn Sie das näch­ste Mal beim Schul­haus vor­bei­kom­men. Was sehen Sie?
Text und Fotos: Jana Lanz