Pri­mar­schu­le Wens­lin­gen
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Dr Mischt­chä­fer am Schön­heits­wett­be­wärb

Dr Mischt­chä­fer am Schön­heits­wett­be­wärb

Ein Musi­cal der 1./2. Klas­se

Im Ernst, wenn Sie “Schön­heits­wett­be­werb” hören, den­ken Sie da nicht auch an eine unse­rer Miss Schweiz? Weit gefehlt, in die­ser Geschich­te bewer­ben sich ein Mari­en- und ein Hirsch­kä­fer, Bie­nen, Vögel, Hasen und, man höre und stau­ne, ein Mist­kä­fer um den begehr­ten Titel.

Die Geschich­te passt ide­al zum Mensch und Umwelt-The­ma “Kom­post”, mit dem sich die gan­ze Schu­le wäh­rend meh­re­ren Wochen aus­ein­an­der­setz­te. Der Grund­kurs­leh­re­rin R. Dun­kel ist es wich­tig, dass die Kin­der im Spiel die Cha­rak­te­ren der genann­ten Tie­re ver­schie­den­ar­tig erle­ben kön­nen. Das Musi­cal bau­te sie mit den Schü­le­rIn­nen über län­ge­re Zeit auf: die Bewe­gun­gen der Tie­re wur­den nach­ge­ahmt, nach und nach kamen Musik­ele­men­te dazu und schluss­end­lich soll­ten sich die Kin­der mit ihrer Rol­le iden­ti­fi­zie­ren kön­nen. Die Klas­sen­leh­re­rin U. Mau­der­li begann vor kur­zem die Rol­len zu lesen und lang­sam den Ablauf der Geschich­te zu üben. Im Hin­ter­grund unter­stütz­ten die Werk­leh­re­rin R. Bue­ss und die Heil­päd­ago­gin S. Stof­fel das Pro­jekt mit Ideen und dem Anfer­ti­gen von Kulis­sen und Requi­si­ten.

Kurz vor dem Auf­füh­rungs­ter­min konn­te ich bei der letz­ten Pro­be dabei sein.Das Musi­cal beginnt mit dem herr­lich frisch vor­ge­tra­ge­nen Lied “Dr Roli isch e Chä­fer”. Der Erzäh­ler tritt auf und erklärt, dass in Kür­ze ein Beau­ty Con­test für Tie­re statt­fin­den soll. Im Tier­reich erwacht eines nach dem andern. Sie unter­hal­ten sich über ihre Arbeit und erfah­ren so von der Neu­ig­keit. Sin­gend dis­ku­tie­ren nun alle, wer wohl an die­sem Anlass mit­ma­chen wird; schliess­lich winkt ein ver­locken­der erster Preis. Nach anfäng­li­chen Beden­ken ent­schliesst sich sogar der Mist­kä­fer sich anzu­mel­den. Die Vögel sind sich unei­nig, wer wohl gewin­nen könn­te, doch “.…sicher nicht der Mist­kä­fer, bei die­sem Aussehen!“Endlich ist der gros­se Tag da. Die Jury ist bereit und alle Tie­re prä­sen­tie­ren sich von ihrer besten Sei­te. Danach zieht sich die Jury zur Aus­wer­tung zurück. Das ist die Chan­ce für den Wurm und die Schnecke, sich dem Publi­kum von einer ande­ren Sei­te ins beste Licht zu rücken. Mit je einem Solo-Song über­zeu­gen sie und ern­ten Applaus. In der Zwi­schen­zeit hat die Jury ihren Ent­scheid getrof­fen. Alle war­ten gespannt. Doch, die ber­ra­schun­ge gewinnt den Preis ihren Ent­scheid getrof­fen. Alle war­ten gespannt. Doch, die einer oder eine gewinnt den Preis­Über­ra­schung ist gross, als sie ver­kün­det, dass es nicht nur einen Sie­ger gibt, son­dern dass alle gewin­nen. Mit der von Her­zen kom­men­den Lied­stro­phe “Mir si alli Sie­ger, das isch doch wun­der­bar. Jede isch ein­zig, das isch doch sun­ne­klar. Mir si schön und alli gäbe s Bescht. Es git kei Erschte, es git kei Letscht, drum mache mir es Fescht” drückt die Kin­der­schar das Wesent­li­che aus. Mit einem lüp­fi­gen Tanz und fro­her Fest­stim­mung fin­det die­ser Schön­heits­wett­be­werb für alle ein glück­li­ches Ende.

Beein­druckend war für mich, wie auf­merk­sam und mit wachen Augen die Kin­der san­gen und mit wie viel Hin­ga­be sie ihre Rol­le spiel­ten. Dem Vor­be­rei­tungs­team gilt daher ein gros­ses Lob. Gekonnt wur­den die ein­zel­nen Sze­nen mit pas­sen­den Chor- und Solo­lie­dern ergänzt oder mit Orff-Instru­men­ten beglei­tet. Die ein­fa­chen aber far­ben­fro­hen Kostü­me und Kulis­sen unter­stüt­zen das Gesamt­werk ide­al.

Die Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er kön­nen sich am 22. Juni auf eine begei­stern­de Auf­füh­rung der 1./2. Kläss­le­rIn­nen freu­en.
Text und Fotos: Hei­di von Arb-Wiget