Pri­mar­schu­le Wenslingen
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Auch das ist Schule

Auch das ist Schule

Ein Chor­pro­jekt der 3./4. Klasse

Vor gut einem hal­ben Jahr absol­vier­te Vanes­sa Sper­ling in der 3./4. Klas­se ein Prak­ti­kum. Als ange­hen­de Pri­mar­leh­re­rin wird ver­langt, dass sie als Abschluss ein Pra­xis­pro­jekt erar­bei­tet. Sie selbst singt gern, hat schon in einer Band mit­ge­spielt und bringt in die­sem Fach vie­le eige­ne Erfah­run­gen mit. Aus die­sem Grund ent­schied sie sich für ein Chor­pro­jekt, das sie mit den Wens­lin­ger Mit­tel­stu­fen­kin­dern ver­wirk­li­chen wollte.

Das Pra­xis­the­ma ihres Prak­ti­kums vom Janu­ar lau­te­te “Rei­me”. In die­ser Zeit setz­ten sich die Kin­der mit Gedich­ten aus­ein­an­der. Als die Idee des Chor­pro­jekts Gestalt annahm, einig­ten sich die am Werk mit­ge­stal­ten­den Leh­re­rin­nen auf das The­ma “Freund­schaft”. In der Fol­ge kre­ierten die Schü­le­rIn­nen dazu eige­ne Ver­se. Nach­fol­gend fin­den Sie zwei Aus­schnit­te aus der manch­mal zum Schmun­zeln anre­gen­den Sammlung:

“Das Schön­ste ist dich zu ken­nen und dei­nen Namen zu nen­nen. Das schön­ste Foto ist mit ihr da drauf sind wir mit einem Stier. Das Foto steht jetzt immer hier.” “Mei­ne Freun­din ist mit mir ver­wandt und sie ist ziem­lich ele­gant. Ich füh­le mich sehr wohl bei dir,genau­so wie bei mei­nem Tier.”

Die gelun­ge­nen Gedich­te und ein bun­ter Lie­der­mix bil­de­ten so die Grund­la­ge für das Pro­jekt. Das Ziel war, am Ende ein grös­se­res Publi­kum mit Gesang und Sprach­witz zu begeistern.

 

Heu­te bin ich bei einer der letz­ten Pro­ben dabei. Frau Bür­gin lei­tet das “Auf­wär­men” mit rhyth­mi­schen Übun­gen für Kör­per und Stim­me. In ver­dan­kens­wer­ter Wei­se beglei­tet Frau Old­ani die Klas­se am Klavier.

Der Ein­stieg beginnt mit drei Lie­dern, eines sogar mit Tanz­ein­la­gen. Frau Old­ani gibt zwi­schen­durch prak­ti­sche Tipps, die die Schü­le­rIn­nen rasch und hör­bar umset­zen. Anschlies­send wer­den vier Gedich­te allein oder in Grup­pen vor­ge­tra­gen. Hier zei­gen sich die Tücken der Tech­nik. Auch das rich­ti­ge “in ein Mikro­fon spre­chen” muss gelernt sein. Danach folgt Karao­ke-Sin­gen. Das heisst, die Musik wird per Com­pu­ter ein­ge­spielt, der Chor singt den Refrain.

Bei einem Lied wagen sogar drei Sän­ge­rin­nen den Text solo zu sin­gen. Nach dem zwei­ten Gedich­te­block schlies­sen drei Lie­der das Pro­gramm ab.

Eine kur­ze Pau­se nüt­zen die Kin­der zum Plau­dern, danach wer­den zwei Stücke noch­mals geprobt. Deut­lich höre ich, dass sich vie­le die prak­ti­schen Anre­gun­gen zu Her­zen genom­men haben, die Aus­spra­che deut­li­cher ist und die Lie­der strah­len­der klingen.

Auf jeden Fall ver­spricht der erfri­schen­de Mix aus eng­li­schen, deut­schen und Mund­art­lie­dern kom­bi­niert mit wit­zi­gen und nach­denk­li­chen Gedich­ten eine span­nen­de Aufführung.